Fadenlifting – Facelifting ohne Skalpell

Eine schonende Methode zur Straffung der Gesichtshaut ohne Skalpell ist das sogenannte Fadenlifting.

In lokaler Betäubung und ohne Schnitt werden spezielle Fäden unter die Haut in das Fettgewebe eingelegt, wodurch die Haut gestützt und angehoben wird. Der Effekt nach einer Fadenlift-Operation tritt sofort ein und verbessert sich im Verlauf einiger Monate stetig weiter. Durch die minimalen Eingriffe sind die Erholungszeiten gering. Nebenwirkungen, wie Schwellungen und kleinere Blutergüsse an den Einstichstellen sind wenige Tage nach dem Fadenlifting wieder verschwunden.

Jugendliches Aussehen durch Gesichtslifting ohne Skalpell: Begründet wurde diese moderne Facelift-Methode von dem Moskauer Chirurgen Dr. Marlen Sulamanidze. Er nannte seine Technik „Aptos-Lifting“ nach dem, aus dem griechischen stammenden Fachausdruck „antiptosis“ (= gegen die Schwerkraft wirkend). Durch Platzierung feiner Fäden mit kleinen Widerhacken im Unterhautfettgewebe wird Haut und Bindegewebe, ähnlich einer inneren Stützstruktur, gegen die Schwerkraft angehoben.

Arten des Fadenlifting – Gesichtslifting: Je nach Art der Fäden spricht man hierbei vom klassischen Aptoslift (nichtauflösbare Fäden) oder vom sogenannten Happy-Lift (auflösbare Zuckerfäden).

Beide Varianten eignen sich gerade für jüngere Personen (35 – 50 Jahre), bei denen eine beginnende Hauterschlaffung ohne nennenswerten Hautüberschuss vorliegt und somit ein klassisches Lifting nicht notwendig ist.

Je nach Region und Befund werden die Fäden in unterschiedlicher Art und Weise im Gewebe verankert. Neben der einfachen „floating threat“ – Technik, wobei die Fäden lediglich eingelegt werden und in erster Linie stützend wirken, bietet die etwas anspruchsvollere „anchorage“ – Technik die Möglichkeit die Fäden fest im Gewebe zu verankern und somit einen deutlichen Lifting-Effekt zu erzeugen.

Unabhängig vom Vorgehen im Detail ist das Softlifting durch Fäden mit Widerhäckchen (u.a. Aptoslift, Happylift) in keiner Weise mit einem Golden Lifting durch Goldfäden zu vergleichen, das weit weniger effektiv ist.

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